Biografie
2014- Ausbildung Schreiner EFZ (Weizenkorn, Basel)
2010-2014 Freischaffend (seit 2012 im eigenen Atelier)
2010 Freischaffend
Betreuung einer Person mit Down Syndrom
Fotoassistenz
(Designerfactory Schaffner&Conzelmann AG, Basel)
2010 Rückkehr Basel
2009-2010 Fotoschule Wien
2006-2009 Freie Fotoschule Stuttgart
2005-2006 Schule für Gestaltung (LindenForum, Lohn, SH)
2004 Praktikum als Schreiner (Salaté AG, Muttenz)
1992-2003 Schule, Basel
ab 1986 Aufgewachsen in Basel
25.03.1985 Gebohren in Aarau
Geboren wurde ich 1985 in Aarau. Als ich ein Jahr alt war, sind wir nach Basel gezogen, wo ich aufgewachsen bin. Nach meiner obligatorischen Schulzeit war ich ein Jahr am Gymnasium, habe aber dann gemerkt, dass ich lieber ein Handwerk erlernen möchte. 2004 habe ich für einige Zeit in der Schreinerei Salaté AG als Praktikant gearbeitet und wollte dort eigendlich eine Schreinerlehre absolvieren. Es war eine intensive aber tolle und lehrreiche Zeit, die Brüder Salaté waren auch sehr nett zu mir. Doch ich brauchte eine Veränderung. Mit 20 Jahren bin ich nach Schaffhausen umgezogen und konnte am Linden-Forum eine Gestalterische Grundausbildung machen, um herauszufinden in welche Richtung ich in Zukunft gehen möchte. Das alleine Leben, in einer kleinen Wohnung sehr zentral, hat mir dann sehr gut getan. Im Linden-Forum hatten wir auch Fotografie-Kurse, mit Arbeiten im Schwarzweiss-Labor. Dies hat mir so gut gefallen, dass ich in dieser Richtung weiter machen wollte. Irgend wann bin ich dann auf die Freie Fotoschule Stuttgart gestossen und habe mich dort beworben und wurde aufgenommen. In Stuttgart lebte ich dann zuerst in einer WG bei Juan, der im Studien-Jahr vor mir an der Schule war. Nachdem er die Schule beendet hat, hat er dann mit anderen Studenten der Schule und weiteren Freunden die Lichtbildnerei "Wir sind Babel" und in den Raumen im Untergeschoss eine neue WG gegründet . Ich zog dann, in eine kleine Einzimmer-Wohnung am Killesberg. Café Babel war für mich aber immer wieder ein schöner Treffpunkt um Freunde, andere Künstler und Kunstinteressierte zu treffen. Es gab bzw. gibt regelmässig Kunstausstellungen zu sehen oder wir kochten zusammen, Bier oder Kaffee trinken etc. Es war eine sehr schöne und kreative Zeit. Von da an wusste ich, dass ich mal ein eigenes Atelier möchte. In der Zeit in Stuttgart und danach in Wien hat mein Interesse an der Deutschen Sprache und ihre Dialekte zugenommen. Aus diesem Grund und als Hommage an die Lichtbildnerei in Stuttgart, habe ich für mein Atelier diesen Namen gewählt. Nach drei Studien-Jahren bekam ich von der Schule ein Stipendium, für ein weiteres Jahr, um meine Ausbildung zu vertiefen. Der Schwerpunkt an der Freien Fotoschule, lag bei der analogen Schwarz-weiss Fotografie, das Studium beinhaltete aber auch analoge Farbfotografie und ein Grundwissen in der digitalen Fotografie. Um dieses wissen zu vertiefen, besuchte ich dann noch für ein Jahr die Fotoschule in Wien. Danach kam ich wieder nach Basel zu Familie und Freunden. Hier habe ich dann, mehrere kleine Jobs gemacht. Unteranderem habe ich als Fotoasisstent, bei dem Kommunikationsdesigne-Büro Schaffner & Conzelmann AG, gearbeitet. Ich machte auch kleinere Aufträge für meine Mutter und andere Künstler, wie z.B. Kataloge und Flyer. In dieser Zeit habe ich dann, auch regelmässig in der Dunkelkammer, die ich mir im Keller bei meiner Mutter eingerichtet hatte, angefangen mit Fotoemulsion zu experimentieren. Leider waren meine Einkünfte in dieser Zeit eher gering, weshalb ich mich dann entschieden habe, doch noch eine Ausbildung als Schreiner zu machen. Mit der Schreinerei Weizenkorn habe ich einen tollen, verständnissvoller und erfolgreicher Arbeitgeber gefunden. Die Arbeiten sind sehr vielfältig und spannend.
